Fotoequipment für Blogger und YouTuber

Fotoequipment für Blogger und YouTuber

Ihr seid noch auf der Suche nach eurem passenden Fotoequipment als Blogger oder YouTuber? Dann hoffe ich, dass ich euch mit diesem Beitrag helfen kann, denn ich habe mein perfektes Fotoequipment mittlerweile gefunden und bin super zufrieden.

Wenn ihr dazu Fragen habt, scheut euch nicht sie mir in den Kommentaren oder per E-Mail zu stellen


 Mein Fotoequipment

Blogger Kameraequipment

  1. Fjallraven Kanken Rucksack
  2. Rode Videomic
  3. Ladekabel für Akkus
  4. Canon EOS 100D mit 50mm Objektiv
  5. 18-55mm Objektiv
  6. Speicherkarte
  7. Extra Akkus
  8. Kameratasche Inlay
  9. Stativ
  10. Schirmlampe

Individuelle Kameratasche selber machen

Zuerst möchte ich euch eine coole Möglichkeit zeigen, eure Handtaschen oder Rucksäcke in Kamerataschen zu verwandeln. Ich hatte lange diese typische grau-schwarze Tasche, die beim Laufen gequietscht hat und hatte es irgendwann satt! Deshalb habe ich mir einfach ein Kamera Inlay gekauft, das ich in jede beliebige Tasche legen kann. Zum Beispiel in meinen Fjallraven Kanken Rucksack.

Blogger Kameraequipment


Welche Kamera eignet sich für Blogger?

Die Kamera ist nicht das wichtigste um gute Bilder zu machen. Vielmehr ist es auch das Auge für einen guten Bildaufbau zu haben und zu wissen, wie man Dinge in Szene setzt. Nicht zu vergessen sind die Möglichkeiten, Bilder nachträglich zu bearbeiten.

Vor meinem Studium habe ich noch nie mit einer Spiegelreflexkamera Fotos gemacht. Ich habe hauptsächlich Digitalkameras für Schnappschüsse benutzt oder eben meine Handykameras. Mittlerweile sind Handykameras so gut, dass sie theoretisch für Blogbilder ausreichen würden. Das Bild von mir im Wald ist übrigens mit meinem Handy (Google Pixel XL) gemacht. Trotzdem habe auch ich mich in Spiegelreflexkameras verliebt, da man die Möglichkeit hat verschiedene Objektive aufzusetzen, manuell Einstellungen vorzunehmen und man einfach Spaß daran hat!

Ich habe zur Zeit eine Canon 100D, mit der ich all meine Bilder mache. Dazu habe ich ein 50mm und ein 18-55mm Objektiv. Ein Grund für den Kauf der Canon 100D war vor allem ihre „Größe“. Sie ist nämlich eine der kleinsten und leichtesten DSLR Kameras die es derzeit zu kaufen gibt und passt super in die Handtasche, ist also leicht zum mitnehmen ;-) Außerdem war mir wichtig, dass die Kamera eine Videofunktion hat, um YouTube Videos filmen zu können.

Blogger Kameraequipment

Abgesehen davon war der Preis ausschlaggebend für meine Entscheidung. Mit 310€ für die Kamera inklusive Videofunktion und dazu einem guten 50mm Objektiv für 110€ war ich noch relativ günstig, bei einem qualitativ absolut ausreichenden Set für meine Zwecke, dabei.

Natürlich werden die Kameras nach oben hin besser und es gibt keine Grenzen was den Preis betrifft, aber ob das wirklich nötig ist wage ich stark zu bezweifeln. Ich habe zum Beispiel lange mit meiner Canon 1000D und einem 18-55mm Objektiv Bilder gemacht, was auch absolut ausreichte. Sie ist übrigens auch eine super Einsteigerkamera! Leider aber ohne Videofunktion, weshalb ich sie ersetzen musste. Ansonsten hätte ich sie noch immer


Licht

Ich bin ehrlich: Das ist der schwierigste Teil überhaupt beim Bilder und Videos machen Das beste Licht ist mit rieeeesigem Abstand das Tageslicht! Schaut, dass ihr draußen im Schatten oder am Fenster eure Bilder machen könnt, denn kein künstliches Licht kann die Sonne ersetzen.

Wenn es draußen schlechtes Wetter hat oder es dunkel ist, fange ich gar nicht erst an zu Shooten. Denn für ein gutes Bild braucht man genug Licht. Die Bildqualität leidet darunter, nachträglich Licht durch verschiedene Bildbearbeitungsprogramme hinzuzufügen.

Aber: Für den Fall, dass die Wolken sich doch mal vor die Sonne schieben, habe ich mir zwei Schirmlampen bei Amazon bestellt. Sie waren relativ günstig (qualitativ sind sie nicht der Brüller, aber absolut ausreichend) und geben helles, weißes Licht ab. Durch die Schirme wird das Licht weich und die Schatten werden nicht so hart. Meistens stelle ich sie etwas weiter weg, sodass sie nicht direkt drauf scheinen, sondern nur den gesamten Raum erhellen. So bleibt das Bild natürlich.


Stativ

Ein Stativ nutze ich eigentlich nur, wenn ich Videos drehe oder mich selbst in irgendeiner Weise mit auf dem Bild haben möchte und keine Hand frei habe. Das gestaltet sich jedoch nicht so leicht, da man sich ja selbst irgendwie in den Fokus nehmen muss und aus der Ferne auslösen muss.

Es gibt verschiedene Fernauslöser, die diesen Job übernehmen können, aber ich möchte euch auch eine gute und kostenlose Alternative im nächsten Abschnitt zeigen.


Software & Bildbearbeitung

Eos Utility

Die Eos Utility Software ist praktisch, wenn man sich selbst aufnehmen will. So habe ich das beispielsweise bei YouTube Videos gemacht. Man verbindet die Kamera mit dem Laptop oder dem Tablet und kann damit die Kamera steuern.

Bildbearbeitung

Ich schieße meine Bilder immer im CR2 Format, sodass ich sie im Nachhinein mit Camera Raw bearbeiten kann. Und ich bearbeite eine ganze Menge Schärfe, Helligkeit, Kontrast und eigentlich so ziemlich alles andere auch

Mit Photoshop wird dann nur noch der Feinschliff gemacht, wie zum Beispiel den Bildausschnitt bestimmen oder störende Kleinigkeiten retuschieren.

An dieser Stelle ein kleines Beispiel, was man noch alles aus einem eigentlich viel zu dunklen Bild rausholen kann:

Blogger Kameraequipment

Extras

Zusätzliche Akkus und Speicherkarten sind immer zu empfehlen, jedoch nicht notwendig. Ich habe aber oft die Erfahrung gemacht, dass mein Akku leer ging, während ich am Shooten war. Vor allem bei so einem kleinen Akku wie in der Canon 100D. Bis der Akku wieder voll war, war ein ganz anderes Tageslicht und ich habe die Bilder wieder neu schießen müssen.


Es gibt sicher noch jede Menge andere tolle Helferlein oder Kameras, aber ich denke, dass mein Fotoequipment eine relativ gute Basis ist. Man deckt alles ab, was man haben muss und ist noch verhältnismäßig günstig unterwegs. Schaut doch auch mal bei meinem Beitrag zu DIY Foto Hintergünden vorbei, das könnte euch sicher auch interessieren!

Habt ihr weitere nützliche Tipps für ein gutes aber erschwingliches Fotoequipment? Schreibt es gerne in die Kommentare!

-Maren

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4 Kommentare

  1. Liebe Maren,
    das Inlay für den Kanken kannte ich noch gar nicht, dabei habe ich selbst einen Das wäre aber auf jeden Fall eine Überlegung wert Ansonsten muss ich mir auch dringend noch Lampen zulegen, die sind für die Food-Fotografie eigentlich sowieso notwendig. Ich versuche aktuell immer noch Tageslicht zu erwischen und bearbeite natürlich sonst
    Liebe Grüße,
    Caro

    http://www.carokuechenvee.blogspot.com

    1. Hallo Caro
      Ja das Inlay passt wirklich haargenau in den Kanken rein, richtig perfekt Finde das super praktisch, kann es nur empfehlen!
      Und ja, Tageslicht ist echt am besten! Sieht einfach am natürlichsten aus

  2. Hi Maren
    EIn sehr hilfreicher Artikel. Kurz, knapp und informativ!
    Habe mir nun auch das Mikrofon bestellt!
    LG
    Manuela

    1. Hi Manuela
      Dankeschön das freut mich! Bin gespannt wie es mit dem Mikrofon klappt, habe es bei dir schon auf Instagram gesehen
      Liebe Grüße!

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