Kreativ sein mit Inspirationboards

DIY Moodboard und Inspirationboard

Yeah es ist so weit! Ich erzähle euch heute ein bisschen was über meine Pläne für TinkerMess und warum ich heute über Inspirationboards schreibe

Und zwar habe ich schon seit längerem vor, TinkerMess ein neues Design und eine neue Struktur zu geben. Mein Blog ist jetzt nämlich etwa 9 Monate alt und hat sich weiter entwickelt, genauso wie ich. Aber keine Sorge: DIY, Wohnen und Garten bleiben immer noch die Hauptthemen von TinkerMess

Grundsätzlich geht es mehr darum, alles ein bisschen mehr auf mich und vor allem auf euch abzustimmen. Es wäre schön, wenn ihr mehr Platz zum stöbern hättet und auch mehr über mich und meine Arbeit erfahren könnt. Deshalb wird die Seite ein bisschen umstrukturiert und neu bepinselt.

Ich finde, das ist eine große Sache und sollte auf jeden Fall gut durchdacht werden. Deshalb habe ich für mein neues Design erstmal ein Inspirationboard angefertigt. Was das ist und wie das funktioniert zeige ich euch jetzt!


Was sind Inspirationboards?

Es gibt eine ziemlich spaßige Vorgehensweise, wenn man sich an ein Thema heran tasten und Ideen sammeln will. Das sind sogenannte Moodboards oder Inspirationboards! Man könnte sagen, sie sind das optische Pendant zu schriftlichen Mindmaps. Es geht darum aus einem “Chaos” eine Idee zu erschaffen.

Ideen sammeln mit Inspirationboards

Meine Vorgehensweise sieht folgendermaßen aus: man sammelt alles mögliche an Dingen, die einem zu diesem bestimmten Thema einfallen und wirft sie auf einen Haufen. Nachdem der Haufen groß genug ist, kann man ihn konkretisieren und sortieren. Das heißt, man fängt an, die Objekte anzuordnen um daraus ein für dieses Thema passendes Gesamtbild zu erzeugen.

Ob und wie man Dinge anordnet, ist jedem selbst überlassen.

DIY Moodboard und Inspirationboard

Sinn und Zweck von Inspirationboards

Beim betrachten eines nicht geplanten Gesamtbildes entstehen Ideen, Richtungen und Ansätze, die man im weiteren Vorgehen entwickeln kann. Man kann sich verschiedene Fragen stellen: Warum habe ich diese Objekte ausgesucht und so angeordnet? Was scheint hier wichtig zu sein?

Oder man fängt einfach an, sich alles zu notieren, was man erkennen kann ohne Fragen zu stellen und zieht direkt Schlüsse. Das klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber manchmal sind Prozesse, bei denen man nicht darüber nachdenkt und einfach macht, die kreativsten

Das coole an analogen Inspirationboards ist: Man kann austauschen, zurechtlegen, dazu geben oder weg nehmen. Alles geschieht mit den eigenen Händen, man ist viel näher dran, als bei digitalen Boards.

Es entwickelt sich ein kleiner Prozess, bei dem man sich sehr stark mit dem Thema auseinander setzt und oft auch überrascht vom Ergebnis ist. Man würde sich wundern, welche Dinge man doch vom Stapel weg legt, weil es nicht zum Gesamtbild passt, oder es einem plötzlich gar nicht mehr so wichtig ist.

Mein TinkerMess Inspirationboard

Wie ihr seht, sind bei meinem Moodboard zu meinem Blog vor allem die Farben sehr unterschiedlich zu dem, was TinkerMess bisher so ausstrahlt. Es ist allgemein auch viel mehr los. Das Gesamtbild ist detailreich, fröhlich, bunt und warm. Ich denke, das liegt zum einen daran, dass ich mich selbst verändert habe. Zum Anderen aber auch daran, dass ich an euch (meine lieben Leser) gedacht habe: was könnte euch gefallen? Wer seid ihr überhaupt? Wie würdet ihr euch besser auf meinem Blog zurecht finden?

Alles in allem werde ich meine Eindrücke in das neue Design und die Struktur fließen lassen. Ihr werdet hier dadurch mehr erleben können und ich werde mich damit besser identifizieren als bisher Zwei fliegen mit einer Klappe!


Ich kann euch diese Vorgehensweise wirklich nur empfehlen, es macht super viel Spaß. Man lernt sich ein bisschen mehr kennen: Ich bin zum Beispiel grundsätzlich ein sehr strukturierter Mensch, bin aber selbst überrascht gewesen, dass mein Inspirationboard eher wie eine Collage wirkt.

Viel Spaß beim kreativ-sein!

-Maren

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2 Kommentare

  1. Analoge Inspirationsboards finde ich richtig toll. Zum einen mag ich das Haptische total gerne und man hat einfach schnell mal einen Geistesblitz und kann das sofort notieren. Ich mag das sehr gerne. Ich nutze es witzigerweise eher für Uni-Sachen, aber auch für kreatives eignet sich das sicher super

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    1. Haha cool! Ja sie eignen sich wirklich für Vieles. Ist auch eine willkommene Abwechslung, wenn man sonst alles digital macht.

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